Bandname: Finkseye

 

Album Titel: Deadweight


Format: digital download  
Release Date: 29.04.2016

Catalog number: 1001047

EAN code: 4001617074961 

 

review by Uwe @ .:The-E-Blog:.

 

Finkseye - Deadweight

 

Na das nenne ich mal eine Entwicklung und Wandlung des Schwerpunktes. Nachdem Henrik „Fink“ Nilsson zusammen mit Palle Dahlgren mit Struma in der EBM Szene und darüber hinaus Achtungserfolge einfahren konnte ist es jetzt das langjährige Soloprojekt von Henrik das Wellen schlägt. Finkseye is back und das Gewaltig. Deadweight ist das erste Release von Finkseye auf einem größerem Label und zwar Razgrom Music. Label, shop and promotional group from Volgograd, Russia.

 

Soll heißen Finkseye ist nicht neu und schon gar nicht Unerfahren. Ob er sich an Soundtracks für alternative Filmprojekte oder an der Mischung aus Fotografie und Musik versuche ist egal… Alles diente dazu den Finkseye Sound zu definieren, zu finden und auf Deadweight zum Finale zu treiben.

 

Da ich mich mit Henrik bereits lange über sein ganzen Schaffen unterhalten habe weiß ich das da enormes Potential ist und Deadweight dieses auch gebührend zum tragen bringt. Auch hier wieder ein Genremix der sich allem bedient was dichte Atmosphäre schafft und eindringlich ins Ohr geht. Anleihen aus Industrial, EBM, Electro-Pop verwoben, einen Spritzer Cold-Wave dazu, und geprägt von Henrik's kühler Stimme machen Deadweight aus. Kein leichtes Album, es fängt dich mit dem Intro ein und lässt dich dann nicht wieder so schnell von der Angel. Der Track Deadweight legt dir erstmal ordentlich Blei in den Magen und befüllt dich mit sattem Sound.

Die Vorbereitung für einen musikalischen Film der allen Höhen und Tiefen hat die ein guter Roadmovie brauch. Wozu vielen der Mut fehlt ist auf Deadweight zu finden reine Instrumentale, werden einige sagen das zieht ein Album künstlich in die Länge… Ich sage, Nein es passt wunderbar zum Kontext bringt zu den düsteren Elementen etwas Farbe und Licht. Mal treibend mal sphärisch oder beides zusammen. Adrenalin Drive ist dafür ein gutes Stück, langsames, sphärisch düsteres Intro aber ab ca 1:14 min platzt das Ding zu 'ner Beattreibenden Nummer und die Sequencer schleifen die Dielen glatt. Anspieltipp! Aber davon gibt es ne ganze Menge Deadweight natürlich, der Titeltrack, der die Stimmung des Albums sehr gut wieder gibt.

 

Ihr müsst unbedingt Deadweight hören und den Lennis Drum Inferno Mix davon. Und wenn ihr schon dabei seit gleich bitte noch A Broken State,Adrenalin Drive plus den Man-009 & Textbeak Mix, The Future, Beryllium Blue. Ganz schöne Dichte, aber das ganze Album nötigt einen nicht einmal zum weiter drücken. Ein absolut gelungenes Scheibchen, das wieder in keine Schublade passt. Genau richtig hier damit.

 

Mehr Information mit Discographie von allen Henrik Fink Nilsson Prods,

zu lesen hier: 

Quelle:

http://www.purzls.net/finkseye-deadweight/

MAR
29

Review  by Vadim Bathead 


Genre: EBM, Dark Electro, Industrial, Breakbeat, Synthie Pop
Release: 2016
Homepage: http://www.facebook.com/Finkseye

Es wird mal wieder Zeit sich einem aufstrebendem EBM-Newcomer zu widmen von dem bisher nicht viel zu vernehmen war und welches direkt beim Electro Arc-Label einsteigt. Bei Finkseye handelt es sich um ein schwedisches Electro-Projekt hinter dem ein gewisser Henrik Fink Nilsson aus dem beschaulichen Trelleborg steckt. Wie alle wissen haben ja schwedische Mitbürger generell ein angeborenes, großes Talent feine eleketronische Klangerzeugung dem Hörer schnell zugänglich zu machen. Doch wenn man denkt bei Finkseye handelt es sich um einen komplett unerfahrenen Newcomer irrt man gewaltig, denn der Protagonist sitzt schon seit mehr als 20 Jahren an den Maschinen und schraubt fleißig an den Reglern. So erscheint nun auch das neue Album Deadweight in einer klassischen Maschinenoptik im Sepia-Farbstich und wartet mit satten 17 Tracks darauf gehört zu werden.
Deadweight beginnt mit dem Intro "Hellwalker" und dieses hat es von Anfang an in sich. Sofort stürzen eindringliche Sägezahn-Leads und brachiale Drum- und Basssequenzen auf einen zu und sorgen bereits nach einigen Sekunden für impulsive Rhythmik mit einer nicht zu überhörenden großen Liebe zu Hardware-Synthesizern.
Daraufhin beginnt der gleichnamige Albumtrack mit dunklen, tiefen Bässen und imposant abgemischten Drumbeats. Eine von Grund auf tanzbare Nummer, bei denen auch die Brass-Einlagen und überlagernden Sequenzen imposant in Erscheinung treten. Die Vocals wirken zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, gliedern sich jedoch auf Dauer gut in die übrige Soundkulisse ein.
Mit hochtönigen Leads und einer tiefen, schnell schwurbelnden Basssequenz geht aus auch schon mit "A broken State" weiter. Die Beats wirken clubbig, die Leads wirken schrill. Alles sehr maschinell gehalten und auch die nicht ganz professionell abgemischten Vocals sorgen für eine beschauliche Sci-Fi-Atmosphäre.
Auch bei "The Stalker" haftet der Fokus auf melancholische, schnelle Sequenzen und wilde Klangspielereien. Musikalisch trifft es den Zahn der Zeit und man hört auf jedenfall heraus, dass sich der Künstler so einiges bei der Klanggestaltung gedacht hat. Drums & Vocals finden dabei stärker bei Industrial-Freunden ihre Anhänger und kommen auf ihre dreckige Art und Weise gut zur Geltung.
Auch bei "This Is What You Get" wird gar nicht lange gefackelt. Der straighte Beat gibt die Richtung an, dreckige Leads und aufstrebende Pads sorgen für einen hohen Anteil an Mysteriösität. Die Vocals treten dabei noch unverzerrt in Erscheinung und gehen dadurch deutlich angenehmer in die Ohren. So formt das Gesamtbild einen düsteren, entspannten und nachdenklichen Track.
Weiter geht es mit "Slipping Away" und Breakbeat-artigen Drumeinlagen. Darüber hinaus gesellen sich noch atmosphärische Pads und weitflächige Leads dazu. Sehr imposant mutet die über einen Flanger geschliffene Hauptsequenz an, die man sich gerne zu Gemüte führt. Auch der melodiöse Anteil gliedert sich hervorragend in diese beschauliche Soundkulisse ein. Ein Song der sich wie aus Legobausteinen zusammen zu setzen scheint und so dem Hörer eine klare Richtung vorgibt. Sehr schön!
Zischend geht es mit "Beryllium Blue" weiter. Ein Filter-getriggerter Track mit hohem Melodieanteil und viel Liebe zu analoger Klangsynthese. Dieser rein instrumentelle Song macht vor Allem auf Grund seiner Vintage-artigen Pads auf sich aufmerksam und bleibt gut hängen.
Weiter geht es mit "Adrenalin Drive (Elektromix)". Eine Nummer welche diesmal sogar mit einigen Gitarrenriffs und fetter Bassdrum aufwartet. Dazu noch ein paar parolenartige Lyrics und verspielte Leads und die Industrial Rock-Mischung ist perfekt, welche einem jedoch leicht aufgesetzt erscheint.
Allen Stompern unter den Hörern kommt der Song "Steal" gerade richtig. Hier schwurbeln sofort fette Basslines und straighte Kick-Snare-Drums vor sich hin. Dazu noch ein paar verspielte Leads und erzählerische Vocals. Moderner Anhalt-EBM in schwedisch charmantem Gewand.
"Death Optimal" geht die ganze Sache allerdings wieder deutlich langsamer an. Verhallende Drumanteile und leise vor sich hin zischende Synthklänge mischen einen gefährlich anmutenden Track zusammen, der auf seine Weise gut unter die Haut geht.
Den nächsten Schritt macht wiederum der straighte Song "Psychotic", dessen Bässe wirklich fett sind und der von Anfang an eine tanzbare Richtung vorschreibt. Dazu noch ein paar Sprachsamples und eindringliche Vocals und die düster gehaltene Stomper-Nummer ist perfekt!
Zögerlich setzt "The Future", bei dem eine gewisse Suzy VP ihre Stimme leihen durfte, einen drauf. Eine schnell Bassline und schön abgemischte Drums sind der Wegbereiter zu einer eindringlichen und hervorragenden Synth-Nummer. Im Refrain kommen vor Allem die stimmlichen Überlagerungen gut zur Geltung und sorgen dafür, dass der Hörer in eine verträumte Umgebung hinein gezogen wird.
"Minds Eye" wirkt wiederum deutlich experimenteller und mischt verschiedenste Klangvariationen gekonnt miteinander. Ein langsamer Dark Electro-Track, der jedoch die gewünschte Wirkung erzeugt und vor Allem auf Grund seiner klanglichen Vielfalt zu überzeugen weiß.
Wo es ein Intro gibt, gibt es auch ein Outro. So ist der letzte neue Song "End Theme" noch einmal eine Hommage an dem Gehörten und lässt sämtliche Soundkulissen nochmal Revue passieren und das nicht zu knapp, denn auch dieser Song weiß von Anfang bis Ende zu überzeugen und liefert eine wunderbare Atmosphäre ab.
Zum Schluß kann man sich noch über einige Remixe zu "Deadweight" & "Adrenalin Drive" freuen.
Fazit:
Mit Deadweight hat das Label Electro Arc mal wieder einen besonderen Release in Erscheinung treten lassen.Finkseye kombiniert moderne Soundalgorithmen mit analogen Oldschool-Synths und bündelt auf diese Art und Weise ein retrospektives Ambiente mit futuristischer Endzeitstimmung. Dieses Album beschreibt sowohl den Zerfall unserer modernen Welt als auch das des Menschseins klanglich sehr gut und kommt mit düster gehaltenen Synths und gut abgemischter Soundkulisse hervorragend zur Geltung. Einzig die Vocals hätten eine professionellere Aufnahme vertragen können, jedoch ist Deadweight auf jedenfall ein Album welches man gerne auch mehr als nur einmal hört und sich näher damit befassen kann auch wenn das Rad nun nicht neu erfunden wurde.
Lieblingstrack: Slipping Away

 

 

Review: Finkseye – ‚Deadweight‘

Posted on 8th Juni 2016 by klangwelt in Reviews & Rezensionen: Electronic Body Music 

Albumcover Deadweight

Nachdem Finkseye schon positiv auf einigen 
Electro Arc Samplern auffielen, liegt nun mit Deadweight das Debüt des vielfältigen Projektes vor. Und auf dem probiert man sich erst mal aus, spielt mit allerlei elektronischen Impulsen und beginnt damit, den eigenen Weg zu ebnen. Potenzial ist in einige Richtungen vorhanden, das macht die Scheibe sehr interessant und hörenswert.

 

Finkseye – Deadweight

Hinter Finkseye steckt Henrik Fink Nilsson aus Trelleborg in Schweden. Kein „Newbie“, denn er fabriziert bereits seit 1996 Musik und war zum Beispiel beim Projekt Struma beteiligt.

Was auf Deadweight sofort hörbar ist: Nilsson produzierte bereits einige Soundtracks für Horrorfilme mit Independent-Charakter. Diese szenischen Tracks eröffnen und beenden das Album (HellwalkerEnd Theme), sie zählen zu den Stärken des Erstlings, denn beide konstruieren sofort einen imaginären Film, der ebenso lebendig wie drohend vor dem inneren Auge abläuft.

Gute Soundtracks erzählen eine Geschichte und lancieren den Hörer in seine Mitte, genau das fühlt man hier.

Prozess der Wegfindung

Lauscht man den folgenden Titeln, dann fällt die Vermengung von EBM, Dark Electro, verspielten Rhythmus-Algorithmen und einigen neuartigen Sounds auf, aber auch die bewusste Distanz zu minderqualitativem Hellectro. Das ist auch so intendiert.

Der Musiker selbst beschreibt Kraftwerk, Massive Attack und Front Line Assembly als bedeutende Wegweiser, was sich in der Verwendung von Hardware-Synthesizern und mächtig pumpenden Sequenzen niederschlägt.

Viele Titel abseits der soundtrackartigen Songs starten sehr differenziert im Aufbau und generieren eine leicht düstere und vertrackte Stimmung – zweifelsohne eine anspruchsvolle Form des Electros. Aber auch eingestreuter leicht zugänglicher Stoff für die Clubs überzeugt (A Broken State).

Noch nicht ganz klar scheint bei einigen Beiträgen der ideale Stimmeinsatz zu sein: In mehreren Passagen denkt man, dass mit etwas „Griffigkeit“ mehr drin gewesen wäre, um die Nummern beim Hörer zu verhaken.

Als Beispiele seinen This Is What You Get, das schleppende Minds Eye, das tanzbare Steal oder das musikalisch wirklich großartige Slipping Awaygenannt.

Klare Favoriten

Diese Einschränkung gilt nicht für das bereits bekannte TitelstückDeadweight und das durchschlagende Adrenalin Drive. Düster und energisch im Vortrag, lauern hier echte Hits mit größerem Potenzial, die man durchaus alten Vomito Negro Fans empfehlen kann.

Kühle und Distanz treffen dabei auf eine passende Härte und Grobheit – und diese Vermengung setzt die sequenziellen Soundergüsse richtig in Szene. Stark. Die extrem zackige Deadweight-Sequenz greift übrigensPsychotic nochmals auf.

Ebenfalls sehr gelungen sind jene Nummern, die explizit klassischen Dark Electro referenzieren, denn natürlich schleicht sich ein Silent Stalker an, flüstert und wispert im Hintergrund, ehe er zuschlägt. Passend zu den wechselnden Schritten des Stalkers variiert Finkseye zudem gekonnt die Rhythmen.

Aufgelockert wird der insgesamt abwechslungsreiche Ansatz durch mutige instrumentale Einschübe (Beryllium Blue), denn sie werden in schnelllebigen Zeiten bekanntlich gerne überhört.

Fazit: Deadweight bietet einiges an Potenzial, es nimmt sich Raum und Zeit, den eigenen Weg zu finden. Auffälligen Hits stehen perspektivische Ansätze gegenüber, sodass die Zukunft zeigen wird, wohin der musikalische Prozess führt. Interessanterweise überzeugen die beiden Extremformen am meisten: Die ausgetüftelten Soundtracks und die sehr energischen Nummern. More to come …

Wertung: 7.5 von 10 Punkten (7.5/10)

Quelle: http://www.klangwelt-info.de/2016/06/review-finkseye-deadweight

REVIEW

Finkseye – Deadweight (CD Album – Razgrom Music)

Genre/Influences: Dark-EBM; dark-electro.

Background/Info: Finkseye is a Swedish one-man project driven by Henrik Fink Nilsson. The band was set up 20 years ago and has mainly released digital productions and CDR. Nilsson was previously involved in the EBM-driven Struma. “Deadweight” is the official debut-CD for Finkseye featuring songs that were written during very different periods. The album is also available as digital format on Electro Arc.

Content: One of the first noticeable elements running through the work is the dark and doom-like atmospheric part. The vocals are pretty spooky as well creating a perfect match with the dense, dark layers hanging over the songs.

The sound of Finkseye is clearly inspired by EBM and dark-electronic bands so I was not surprised to hear that FLA is one of their main sources of inspiration although this work is not a copy of the Canadian EBM master. There for sure is a vintage touch running through the songs while the sonic treatments reveal an intelligent and sophisticated approach.

The songs are not exactly driven by furious rhythms but rather by slow, but danceable cadences. The dark side of the work might please to lovers of Skinny Puppy and Yelworc, and also other 90s formations like Lost Image and other bands in the genre. This album features 14 songs plus 3 remixes.

+ + + : I like the sophistication of the writing resulting in an accomplished production where the global sound treatments and atmospheres recovering the songs are more important than simply power and aggression. “Deadweight” reveals a harmony between the dark atmospheres and ghost-like vocals. There are several great songs featured on this album.

- - - : “Deadweight” is a cool and accomplished work, but unfortunately it doesn’t really deliver anything new. You get the impression of getting back to late 90s EBM productions mixed with a few contemporary elements, but there are no surprises, and so you might get the impression of discovering a rather ‘familiar’ work with predictable songs.

Conclusion: Finkseye is an interesting formation that will appeal to EBM lovers with a fine taste. This is a successful album revealing several cool songs.

Best songs: “A Broken State”, “This Is What You Get”, “Steal”, “The Stalker”, “Deadweight”.

Rate: (7½).

Band: www.facebook.com/Finkseye

Intervju: Finkseye

Henrik Fink Nilsson eller Finkseye som han kallar sig när han gör elektronisk musik släppte albumet Deadweight härförleden. Ett ganska intressant album som recenserades här på synth.nu av undertecknad. Synth.nu tog kontakt med denna herre för att få reda på lite mer om hans tankar kring sitt skapande.

Benjamin Kristiansen   2016-07-26

När och varför började du göra elektronisk musik?

När jag var sju år gammal så köpte jag min första LP skiva och det var Radioactivity med Kraftwerk. Där föddes intresset för musikstilen och senare ville jag prova lite själv med att göra elektronisk musik och Finkseye föddes.

 

Var det självklart från början att du skulle hålla på med mörkare och tyngre stilar?

Det började med samplingar och enkla synthljud och sedan en del synthpoppigt. Men det blev snabbt mörkt och tungt då det var mer inspirerande att arbeta med.

 

Har du alltid betraktat Finkseye som ett soloprojekt eller det har bara blivit så?

Det har bara blivit så men jag använder mig av Suzy VP (Suzanne Van Pelt) när jag behöver och min kompis Timo Nilsson lägger gärna gitarrer om det behövs.

 

Du har hållit på i uppåt 20 år med Finkseye och nyligen nappade ett ryskt bolag på dig. Varför tror du att det skedde just nu?

Jag har nått en kvalitet och en mognad i min musik som tilltalar en bredare massa, förr så kunde min musik vara väldigt filmisk och oriktad/experimentiell. Men på den senare tiden så har jag också satsat lite mer på att försöka nå ut mera så jag har skickat spår till samlingar och släppt en egen EP på Spotify.

 

Har sättet du skapar musiken på ändrats under dessa tjugo år?

I början körde jag mest hårdvarusynthar och samplingar men nu kör jag nästan enbart med mjukvarusynthar.

 

Hur ser din maskinpark ut? Kör du bara på hård eller mjukvarusynthar eller du blandar?

Jag har två hårdvarusynthar men jag har snöat in helt på mjukvarusynthar som Polysix, Nexus och Quadrasid.

 

Skall man tolka namnet Finkseye som att det står för dina betraktelser då du ju även heter Fink i efternamn?

Jag är även en konstnär och fotograf, så jag behövde ett namn som jag kunde arbeta under när jag började göra musik. Finkseye kom jag på 1994/95 nån gång när jag satt och gjorde en logotyp för min konst.

 

Hur ser du på dina låttexter? Vad vill du förmedla?

Texterna för mig är viktiga men de är inte direkt personliga utan jag försöker förmedla en känsla eller vy utan att predika. De handlar ofta om religion, död, våld och andra saker som påverkar mig till att skriva.

 

Det är ingen hemlighet att Front Line Assembly inspirerat Finkseye. Är det något särskilt hos dem som får dig att inspireras?

Deras massiva ljudmattor med samplingar och synthar är spännande och intressanta. Det där går jag igång på, de är fantastiskt duktiga på att vara melodiösa och hårda samtidigt.

 

Din är musik är ofta mörk och apokalyptisk och känns nästan filmisk ibland. Inspireras du lika mycket av film som av musik och är det en viss typ av filmer som inspirerar dig?

Jag inspireras mycket av film, sci-fi och skräck är mina favorit genres. Bladerunner och Hellraiser är nog de filmer som gett mig mest.

 

Kan du berätta lite om temagrejen med Tjernobyl olyckan som du gjort tio spår om. Finns de utgivna eller kommer de någonsin bli det?

Det var ett infall jag fick 2002 efter att ha läst om de första personerna som fick gå in och försöka rensa upp i reaktorn, de kallades förliquidators. Jag skrev en låt om dem och sedan ramlade det liksom bara på. Jag gjorde ett omslag till skivan men sedan fick jag ett jobb att göra musik för en Kanadensisk film så skivan lades på is. "Beryllium Blue" och "Blue Machinery" är tagna från den skivan och det är de enda som finns utgivna. Jag vill gärna gå tillbaks och arbeta mer med skivan så det finns nog en chans för ett framtida släpp.

 

Du är aktuell med albumet Deadweight. Hur skulle du själv vilja beskriva albumet för en som aldrig hört det?

"Hellwalker" som är första spåret på skivan sätter känslan och handlingen, sedan flyter det på genom atomöknar, mordscener och religioner som spårat ur. End theme som är inspirerad av Bladerunner avslutar den apokalyptiska vandringen. En skiva för fans av mörk elektro/industriell musik.

 

Har du planer på att spela live med Finkseye eller du ser Finkseye som ett studio projekt?

Förr hade jag svarat ett rent studioprojekt men nu hade jag kunnat tänka mig en sväng ut på klubbar. Vi får se vad som händer.

 

Quelle: http://synth.nu/artikel_intervju_finseye.html 

Fotograf : Krister Parmstrand

När jag var sju år gammal så köpte jag min första LP skiva och det var Radioactivity med Kraftwerk.

Jag är även en konstnär och fotograf, så jag behövde ett namn som jag kunde arbeta under när jag började göra musik.

Texterna för mig är viktiga men de är inte direkt personliga utan jag försöker förmedla en känsla eller vy utan att predika.

"Hellwalker" som är första spåret på skivan sätter känslan och handlingen, sedan flyter det på genom atomöknar, mordscener och religioner som spårat ur.

 

Digital downloads available @